Terrasse

Einst war die Terrasse ein einfacher, gepflasterter Teil auf dem Grundstück. Heute verbindet man den Begriff Terrasse mit der Assoziation „Platz im Grünen“. Ein Platz, der zur Ruhe und Beschaulichkeit einlädt und der darüber hinaus durchaus zum zentralen Punkt bei der Planung und Gestaltung der Außenanlagen eines Grundstückes werden kann.

Neben exklusiven Naturstein-Terrassen sind in den letzten Jahren gerade Holzterrassen immer mehr in den Vordergrund gerückt. Sie planen eine Holzterrasse? – Gern beraten wir Sie rund um das Thema Holz. Wir zeigen Ihnen an vielen Beispielen aus unseren Referenzbauten wie auch Sie einen zusätzlichen „Grünen Wohnraum“ gestalten können und informieren Sie über einige wissenswerte Dinge rund um den Baustoff Holz.

Viele unterschiedliche Gestaltungsarten können eine Holzterrasse zu einer echten Augenweide werden lassen. Erfahren Sie von unseren qualifizierten Holzexperten, was die Resistenzklasse von Holz aussagt, was das FSC-Zeichen bedeutet, was sich hinter den Abkürzungen WPC, KDI und TMT verbirgt, warum man Verbindungsmittel aus Edelstahl verwenden sollte, warum Holz “ausblutet” und mehr. Bangkirai, Cumaru, Teak, Lärche, vielleicht noch Ipe, das sind die Holzarten, die jedem beim Thema Holzterrasse sofort einfallen. Dabei ist eine wesentlich breitere Palette an Holzarten für die Terrasse am Markt. Ob Herkunft, Dauerhaftigkeit oder Aussehen für Sie ausschlaggebend sind müssen Sie selbst entscheiden – und ob Ihre neue Terrasse dem Trend folgend aus Bangkirai gebaut werden soll. Outdoor-Design ist ein verlässlicher Partner, wenn es an die Planung und Ausführung geht – unzählige zufriedene Kunden werden es Ihnen bestätigen: Wir sind die Spezialisten im Holzbau und das immer in Verbindung mit einer modernen Außengestaltung rund um Ihr Heim, denn neben der Terrasse gibt es noch viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten mit Holz.

Brücken – Stege – Pergola – Spaliere – Wände aller Art – Palisaden – Zäune – Carports – Gartenhäuser – Holzspielplätze und Sonderbauten mit Outdoor-Design sitzen Sie immer auf der sicheren Bank.

Der Outdoor-Design Holzexperte
Was Sie über den Holz-Baustoff Bangkirai wissen sollten:




Wurmlöcher sind kein Holzfehler
Bangkirai weist regelmäßig kleine Wurmlöcher (Pinholes) in der Größe eines Stecknadelkopfes auf. Diese Löcher entstehen am stehenden Baum oder kurz nach dessen Fällung am noch feuchten Stamm durch eine in Asien weit verbreitete Insektenart, die fast alle dort lebenden Bäume befällt. Bei Lieferung der Riffelbohlen sind diese Würmer jedoch bereits abgestorben, da sie nur bei sehr hoher Holzfeuchte leben können. Da 95 % aller Bretter mehr oder weniger mit diesen Wurmlöchern versehen sind, ist es nicht möglich eine wurmfreie Sortierung anzubieten oder nach Anzahl der Wurmlöcher zu sortieren. Sollten Sie auf 100 % wurmfreies Holz bestehen, bieten wir alternativ andere Holzarten z.B. aus Europa, Afrika oder Südamerika an. Gern informieren wir Sie ausführlich.



Schimmelbildung
Um mechanische Schäden beim Transport vorzubeugen, werden die Terrassendielen in Containern transportiert. Durch die hohe Luftfeuchtigkeit im Container, Temperaturen von mehr als 30 °C bei Verschiffung und weil das Holz lediglich an der Luft vorgetrocknet wurde, kommt es gelegentlich in einigen Fällen zu leichter Schimmelbildung. Dies ließe sich nur durch eine aufwendige künstliche Trocknung vermeiden. Die dazu notwendigen Anlagen besitzen die Exporteure in Asien jedoch meist nicht. Bei den in Europa vorherrschenden Klimabedingungen ist jedoch der Schimmel nicht mehr lebensfähig und kann einfach abgebürstet werden. Verbleibende leichte Verfärbungen verschwinden später unter der silbernen Patina oder können mit pigmentiertem Pflegeöl egalisiert werden. Wenn Sie jedoch von vornherein Schimmel vermeiden wollen, bieten wir auch künstlich getrocknete Holzarten an, bei denen diese Problematik grundsätzlich vermieden wird.



Dunkle Verfärbungen
Bangkirai ist u.a. so dauerhaft und hervorragend für den bewitterten Außenbereich geeignet, weil es Inhaltstoffe enthält, die es dauerhaft machen. Diese z.T. schwarzen Inhaltstoffe können jedoch anfangs bei Beregnung auswaschen. Ebenso tritt beim Kontakt des feuchten Holzes mit Eisenmetallen, wie z.B. auch bei Eiche, eine Schwarzverfärbung auf. Dies kann z.B. durch Metall des Containers oder der Verpackung verursacht werden. Aber auch im verbauten Zustand. Diese Verfärbungen sind unausweichlich und müssen akzeptiert werden. Es gibt andere Hölzer, bei denen dies weniger oder nicht vorkommt. Wir informieren Sie gerne.



Farbunterschiede
Bangkirai hat eine gelbbraune bis rotbraune Tönung. Aber nicht jedes Brett ist gleichfarbig und einheitlich. Sowohl zwischen den einzelnen Brettern als auch innerhalb von Brettern gibt es Schwankungen. Dies ist Holzartentypisch und muss akzeptiert werden. Mit der Entwicklung der silbergrauen Patina erhält die Terrasse dann ein vollkommen einheitliches Farbbild. Oder durch den Einsatz von pigmentiertem Pflegeöl kann der Farbton beeinflusst werden.



Oberflächenbehandlung: ja oder nein
Bangkirai ist natürlich dauerhaft, egal ob es behandelt oder nicht behandelt wird. Die Behandlung mit Pflegeölen hat allein optische Aspekte. Unbehandelt werden durch UV-Einstrahlung die obersten Zell- schichten abgebaut und das Holz erhält eine gleichmäßige, silbergraue Patina. Damit verschwinden auch die z.B. durch Schimmel oder Metalle verursachten Flecken bzw. die holztypischen Farbunterschiede. Ob Sie Teakmöbel haben oder ein Eichenfachwerk oder eben Bangkirai – in dieser Hinsicht findet bei allen Hölzern der gleiche Vorgang statt. Dieser Vorgang ist jedoch nur optisch und führt nicht zu einem tiefer gehenden Abbau der Holzstruktur. Auch unbehandelt werden Sie lange Freude an Ihrer Bangkirai-Terrasse haben, da das Holz natürlich dauerhaft und frei von chemischen Holzschutzmitteln ist. – Wenn Ihnen jedoch die silbergraue Patina optisch nicht gefällt, können Sie mit pigmentierten (gefärbten) Pflegeölen, einen UV-Schutz auftragen, ähnlich einer Sonnenschutzcreme. Diese Behandlung muss regelmäßig wiederholt werden. Die in den Pflegeölen enthaltenen Farbstoffe verhindern die Vergrauung und färben das Holz oberflächlich. Damit können Sie auch den Farbton etwas variieren und ebenso durch Metallkontakt oder Schimmel entstandene Flecken egalisieren. Bitte beachten Sie die Verarbeitungshinweise des Pflegeölherstellers.



Maßtoleranzen
Holz schwindet, wenn es trocknet und quillt, wenn es nass wird. Das weiß eigentlich jedes Kind. Aber manch- mal denkt man nicht daran. Bei der Planung einer Terrasse ist dies jedoch außerordentlich wichtig. Quellung und Schwindung treten umso stärker auf, je schwerer ein Holz ist. Bangkirai ist schwer und dauerhaft. Bei der Herstellung in Asien wird das vorgetrocknete Holz exakt bearbeitet. Aber wenn die Terrassendielen in Deutschland verlegt sind, trocknet das Holz im Sommer in Wind und Sonne noch weiter nach. Daraus kann ein Schwund von ca. 10 mm in der Breite zum trockensten Zeitpunkt im Jahr resultieren. Bei Feuchteaufnahme z.B. unter der Schneedecke oder bei anhaltendem Dauerregen, quillt das Holz ebenso entsprechend wieder.



Risse im Holz
Auch feinere und größere Risse entstehen durch Quellung und Schwindung. Die Möbel oder die Treppe in Ihrer Wohnung sind keinen klimatischen Belastungen ausgesetzt und reißen daher nicht. Holz im Außen- bereich und in der Bewitterung verrät jedoch andauernd seine Abmessungen. Dadurch entstehen feine Risse an der Oberfläche oder auch einmal gelegentlich größere Risse an den Enden der Bretter, da über die Enden eine besonders starke und schnelle Austrocknung stattfindet. Dies kann z.B. durch ein Wachsen der Brettenden reduziert werden.



Standard & Better. – Was ist das?
Das ist die Sortierung für das Holz entsprechend den Regeln im Holzhandel. Und was bedeutet das? Die Festlegung einer speziellen Sortierung stellt sicher, dass Sie ein genau definiertes und qualitativ hochwertiges Holzprodukt bekommen, das Ihnen viele, viele Jahre Freude bereiten wird. Standard & Better beinhaltet die besten 3 Qualitäten, die es für dieses Holz gibt. Die meisten Bretter werden sogar vollkommen perfekt sein. Aber es sind auch Bretter zulässig, die z.B. einen Ast über die Hälfte der Brettbreite haben oder eine Harzgalle oder vielleicht nicht ganz ausgehobelt sind. Aber minimal müssen 66 % des Brettes fehlerfrei und nutzbar sein und dabei darf das Brett höchstens in 2 nutzbare Brettenden aufgeteilt werden. – Aber keine Angst, das ist nur sehr selten notwendig. In der Regel ist das Holz so hervorragend, dass alle Produzenten viel besser produzieren als es minimal zulässig ist und nur sehr gelegentlich einige kleinere Fehler vorkommen. – Bei der Planung sollte dennoch unbedingt etwas Verschnitt mit eingeplant werden.




Wie zu Anfang gesagt: Eine Terrasse ist kein Fertigparkett – aber wir lieben sie – diese Natürlichkeit!