Pool

Was verbirgt sich nicht alles hinter dem Begriff POOL? Sicherlich denken Sie zuerst an Urlaub, Sonne, Strand und mehr… aber die so genannten Swimming-Pools mit ihren chemischen Zusätzen und dem nicht immer sehr natürlich riechendem Wasser laden in überbelegten Urlaubscentern nicht gerade ein, dort einzutauchen. Aber nichts gegen einen gut angelegten und gepflegten Swimming-Pool. Hier können Sie ganz ohne Wasserfloh und Grünalgen echte Badefreuden genießen. Neben unserem Steckenpferd „Schwimmteich“ haben wir uns auch auf die Seite der Pool-Liebhaber geschlagen und sind in der Lage Ihren Pool zu planen und zu bauen. Natürlich auch mit Wetter-Schutzdach, denn wer will denn schon beim baden nass werden?….

Wenn Sie sich für einen Pool entschieden haben, dann purzeln die Fachbegriffe nur so auf sie ein, denn auch bei der Pool-Technik ist die Entwicklung weitergegangen und ganz abgesehen von der ganz allgemeinen Grundausstattung eines Swimming-Pools haben wir es jetzt mit elektronischen Überwachungssystemen, Hubboden, automatischen Steuerungen, Schall- und Sichtschutz, Beleuchtung und die schon fast ganz normale Hightech-Computersteuerung für Ihren Pool zu tun. – Wie das nun so alles richtig funktioniert mit der Wasseraufbereitung, der Wassererwärmung und den ganz vielen Extras im Wellnesbereich, das möchten wir Ihnen gern in einem persönlichen Gespräch näher vorstellen. Machen Sie mit uns einen „Termin vor Ort“ – Outdoor-Design berät Sie gern umfassend und zeigt Ihnen einige anschauliche Beispiele aus dem „Musterkoffer“ – Anbaden müssen Sie dann schon allein, obwohl wir schon gern zur Einweihungsparty kommen würden …

Nachfolgend noch einige übernommene Anmerkungen / Artikel aus: Schwimmbad & Sauna 01/02-2010

Schutz vor Sonne und den Blicken des lieben Nachbarn…
Schutzsysteme am Pool sichern die Besitzer nicht nur gegen Wind, Sonne und neugierige Blicke. Sie zeigen sich darüber hinaus mit ihrer Vielfalt an Formen und Materialien als echte Hingucker.
Pool-Besitzer möchten sich am Pool geborgen fühlen und vor fremden Blicken geschützt sein.
Die Hausherren haben die Wahl zwischen Sonnenschirmen und -segeln sowie Markisen in vielen Farben. Schirme haben den Vorteil, dass sie an verschiedenen Orten schnell auf- und wieder abgebaut werden können. Manche lassen sich seitlich neigen, so kann der Nutzer den Schattenwurf gezielt ausrichten. Sonnensegel können individuell an den Einsatzort angepasst werden, indem die Hersteller sie auf Maß anfertigen. Als Vorteil erweist sich die feste Verankerung mit Haken, die das Segel bei Wind unter 50 km/h an seinem Platz hält. Sonnenschirme hingegen sollten bei windigem Wetter geschlossen werden. Mittels einer Kurbel oder eines Motorantriebes lassen sich Schirme und Markisen schließen und öffnen. Neuerdings kommen jedoch auch bei Sonnensegeln automatische Regler zum Aus- und Einfahren zum Einsatz. Schirme, Segel und Markisen bestehen überwiegend aus lichtechten, wetter- und reißfesten Materialien – wie zum Beispiel Acryl.
Als Sichtschutz dienen insbesondere Hecken oder Trennwände, welche die Privatsphäre der Pool-Besitzer wahren. Und auch das andere ganze „Rundherum“ – wir bauen es für Sie.

Wissenswertes über die Funktionsweise und die Wassertechnik in einem Swimming-Pool:
Hygienisches Beckenwasser ist die Voraussetzung für ein sorgloses Badevergnügen. Bei der Reinigung durchläuft das Wasser verschiedene Aufbereitungsstufen bevor es wieder ins Becken gelangt und der Kreislauf von Neuem beginnt.
Auch wenn es fürs Auge meist nicht sichtbar ist: Badende tragen Keime und organische Substanzen wie Haare, Hautschuppen und Kosmetika in das Schwimmbadwasser ein. Auch hineinfallende Partikel wie Staub, Blätter und Insekten verunreinigen das Wasser. Bei der Behandlung des Schwimmbeckenwassers handelt es sich um einen Kreislaufprozess. Das belastete Beckenwasser wird als Rohwasser der Aufbereitungsanlage zugeführt und nach der Behandlung als Reinwasser wieder in das Becken eingeleitet. Dazwischen liegen verschiedene Reinigungsstufen: Neben der Flockung, Filtration, pH-Regulierung und Desinfektion spielen auch Frischwasserzugabe, Beckenbodenreinigung und die optimale Beckenhydraulik eine wesentliche Rolle. Nur das optimale Zusammenwirken dieser Komponenten ermöglicht ein einwandfreies Aufbereitungsergebnis.

Optimale Beckenhydraulik entscheidend
Damit die eingetragenen Belastungsstoffe sich nicht im Schwimmbecken ansammeln, müssen sie so schnell wie möglich in die Aufbereitungsanlage gelangen. Gleichzeitig muss sich das aufbereitete und desinfizierte Wasser schnell und gleichmäßig im Schwimmbecken verteilen. Für die Abführung des abgebadeten Wassers gibt es zwei Möglichkeiten: Skimmer oder Überlaufrinnen. Bei Becken mit einem Oberflächenreiniger – dem Skimmer – wird das abgebadete Wasser punktuell abgeführt. Bei Schwimmbecken mit umlaufenden Überlaufrinnen wird das stark belastete Oberflächenwasser schnell und gleichmäßig in den Schwallwasserbehälter geleitet und dort gesammelt. Der Schwallwasserbehälter dient also als Zwischenspeicher für Wasser, das vom Schwimmbecken zur Wasseraufbereitung fließt. Außerdem wird frisches Wasser aus der Trinkwasserleitung, das Füllwasser, zugegeben. Der Schwallwasserbehälter nimmt Wasserschwankungen auf und bevorratet Wasser, das für die Filterrückspülung notwendig ist. Da sich die Verschmutzungen im Wasser an den Wänden des Speicherbeckens absetzen und dort als Nährstoffe für Mikroorganismen zur Verfügung stehen, sollte der Schwallwasserbehälter regelmäßig gereinigt werden. Denn mögliche Verkeimungen würden den Reinigungskreislauf zusätzlich belasten. Die Aufgabe der Schwimmbadpumpe ist es, dem Filter das Wasser aus dem Schwallwasserbehälter zuzuführen und durch den Filtersand zu drücken. Die Pumpe besteht aus einer Saugseite, auf der sie das Wasser ansaugt, und einer Druckseite, auf der das Wasser in den Filter hineingedrückt wird. Bei den heutigen Schwimmbadpumpen handelt es sich meist um sogenannte “selbstansaugende” Pumpen, die das Wasser ansaugen und es dann durchs Gehäuse in den Filter pressen.

Flockung vor Filtration
Im Schwimmbadwasser befinden sich Schwebstoffe, die so klein sind, dass sie durch den Filter nicht zurückgehalten werden können. Durch Ansammlungen kann sich die Desinfektionswirkung vermindern. Setzt man dem Wasser jedoch vor der Filtration Flockungsmittel zu, bilden sich größere Teilchen. Diese können dann mit anderen Schmutzstoffen vom Filter zurückgehalten werden.
Die gebräuchlichste Bauart bei privaten Schwimmbädern sind Sandfilter. Als Filtermaterial kommt in der Regel spezieller Quarzsand zum Einsatz, an dessen feinen Körnern sich die Schmutzpartikel beim Vorbeifließen des Wassers anlagern. Bei der Bauweise unterscheidet man Ein- und Mehrschichtfilteranlagen. Die preiswerteren Einschichtfilteranlagen verfügen über eine wirksame Filterschicht. Mehrschichtfilter hingegen bestehen aus einer unteren Schicht Sand und einer darüber liegenden Schicht aus Aktivkohle oder ähnlichen Materialien. Beim Durchfließen beider Schichten entziehen Mehrschichtfilter dem Wasser auch feinste Geruchs- und Geschmacksstoffe.
Da in der Filteranlage also der zurückgehaltene Schmutz gesammelt wird, muss der Filter regelmäßig und gründlich gespült werden. Bei der sogenannten Rückspülung wird die Fließrichtung des Wassers umgekehrt und seine Fließgeschwindigkeit erhöht. Es gibt vollautomatische Filteranlagen, welche die Spülung selbstständig durchführen – halb-automatische Anlagen müssen manuell auf Spülen geschaltet werden. Die Rückspülung wirbelt das Filtermaterial auf und die einzelnen Elemente reiben aneinander. So lösen sich die Schmutzpartikel und das vorbeifließende Wasser nimmt sie auf. Ist der Rückspülvorgang beendet, wird das Spülwasser in den Abwasserkanal des Hauses geleitet und durch Frischwasser ersetzt.
Neben der Säuberung des Filters wird dabei auch das Filtermaterial locker und damit funktionsfähig gehalten. Viele hochwertige Filter verfügen übrigens über ein Schauglas, damit der Nutzer sieht, wann das Wasser wieder klar ist und nicht zu lange klarspült. Das verhindert unnötigen Wasser- und Energieverbrauch – schließlich muss das nachgefüllte Wasser erst wieder auf die gewünschte Badetemperatur erwärmt werden. Will man das Schwimmbadwasser über die Hausheizung erwärmen, benötigt man einen Wärmetauscher – unabhängig davon, ob die Beheizung des Gebäudes mit Wärmepumpe, Solarkollektor, Öl- oder Gasheizung erfolgt.

Wassererwärmung mittels Wärmetauscher
Im Wärmetauscher fließen zwei getrennte Kreisläufe gegeneinander: Im primären Kreis befindet sich das warme Wasser, das von der Zentralheizung kommt. Der sekundäre Kreis ist der des Schwimmbeckenwassers, das erwärmt werden soll. Durch eine möglichst dünne Wandung getrennt, werden die beiden Medien so aneinander vorbeigeführt, dass sie Wärme gegenseitig austauschen, ohne dass sich die Medien mischen.
Sofern nötig, wird im nächsten Schritt die pH-Korrektur durchgeführt. Der pH-Wert ist eine Messzahl, die über die saure, neutrale oder alkalische Eigenschaft des Wassers Auskunft gibt. Er ist für die Wasseraufbereitung von wesentlicher Bedeutung, da er unter anderem die Wirksamkeit des Desinfektionsmittels und die Verträglichkeit des Wassers für Haut, Augen und Werkstoffe beeinflusst. Der pH-Wert muss regelmäßig gemessen und gegebenenfalls durch Zugabe spezieller Produkte korrigiert werden.

Unterschiedliche Desinfektionsarten
Die Desinfektion beziehungsweise Entkeimung des Wassers ist der nächste Schritt in der Wasseraufbereitung. Sie kann durch Chlor oder andere Desinfektionsmittel sichergestellt werden. In der modernen Aufbereitungstechnik ist eine automatische Dosierung kaum mehr wegzudenken. Über eine Dosieranlage werden die entsprechenden Chemikalien in den Wasserkreislauf eingeimpft. Die Zugabe muss stets in der richtigen Dosierung und richtigen Zeitabständen erfolgen. Hierbei ist eine hochwertige Mess- und Regeltechnik entscheidend: Um sehr rasch Defizite der Aufbereitung zu erkennen, werden in regelmäßigen Abständen verschiedene Parameter wie pH-Wert, freies und gebundenes Chlor oder auch die Redox-Spannung bestimmt. So ist bei Bedarf eine schnelle Korrektur möglich, um hygienisch einwandfreies Badewasser zu garantieren. Schließlich gelangt das Reinwasser über Einströmdüsen im Beckenboden oder an den Wänden wieder zurück ins Schwimmbecken – und der Kreislauf beginnt von vorn.

Weitere Fragen beantworten Ihnen die Outdoor-Designer gern auf Anfrage.